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michael najjar ist künstler, abenteurer - und zukünftiger astronaut. geboren 1966, lebt und arbeitet er seit 1988 in berlin. seine arbeiten werden seit vielen jahren weltweit in museen, galerien und auf biennalen ausgestellt.

er arbeitet mit den medien fotografie und video. der inhaltliche schwerpunkt liegt auf den hauptkomponenten einer durch computer- und informationstechnologien gesteuerten gesellschaft. najjar, der als visueller futurist gilt, verdichtet wissenschaft, geschichte und philosophie in visionen und utopien zukünftiger gesellschaftsstrukturen, die sich unter dem einfluss neuer technologien herausbilden. die verbindung realistischer elemente mit fiktiven realitäten ist ein immer wiederkehrendes merkmal seiner arbeiten, die in thematisch fokussierten werkgruppen zusammengefasst sind. najjar führt die medienimmanenten möglichkeiten des fotografischen bildes vor, er macht dinge sichtbar, die dem menschlichen auge oft verborgen bleiben. seine arbeiten bringen ans licht, was unter der datenbasierten oberfläche der telematischen gesellschaft verborgen liegt.

mit seiner aktuellen werkgruppe “outer space” will najjar nun noch höher hinaus. er ist der überzeugung, dass “wir am beginn eines neuen weltraumzeitalters stehen, einer umbruchzeit für die weltraumindustrie und die wissenschaftliche forschung mit grossen auswirkungen auf unser zukünftiges leben und unser verhältnis zu unserem heimatplaneten”. najjar wird sich selbst einem intensiven cosmonautentraining im russischen “starcity” unterziehen, jetflüge in die stratosphäre, zero-g-, zentrifugal- und spacewalktraining sowie computer-simulationen im soyuz raumschiff gehören zum ausbildungsprogramm. die eindringlichste erfahrung wird sicherlich sein eigener weltraumflug werden, najjar gehört zur gruppe der “pioneer astronauts” von richard bransons visionärem unternehmen virgin galactic.
wenn er mit dem “spaceshiptwo” 2014 ins all abhebt, wird michael najjar der erste zeitgenössische künstler im all sein.

michael najjars arbeiten waren in zahlreichen internationalen museumsausstellungen und biennalen zu sehen. harald szeemann hat ihn 2004 in ”the beauty of failure / the failure of beauty“ in der fondació joan miró in barcelona ausgestellt. 2006 hat er an der 10. venedig architekturbiennale teilgenommen; ebenso an der 9. havana biennale 2006 und and der convergence biennale in peking 2007. 2008 erhielt michael najjar seine erste umfassende werkschau im museum für zeitgenössische kunst gem in den haag. 2011 hat er an der bedeutenden ausstellung “atlas – how to carry the world on one´s back“, teilgenommen, die im museo reina sofía, zkm | museum für neue kunst und in den deichtorhallen hamburg / phönixhallen zu sehen war.




© Thomas Rusch





Michael Najjar
Geboren 1966, lebt und arbeitet in Berlin



















































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E 4.0 - DER FOTOGRAFIE-AWARD ÜBER ZUKUNFTSGESTALTUNG IM KONTEXT DER 4. INDUSTRIELLEN REVOLUTION